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Was sind Spam Traps?

Spamfallen werden hauptsächlich verwendet, um Spammer zu finden, die willkürliche E-Mail Inhalte ohne jegliche Einwilligungen verschicken. Wahrscheinlich trifft diese Beschreibung nicht auf Sie zu. Trotzdem können sich Spam Traps in Ihrem Verteiler hineinschleichen und sie in diese hinein fallen. Lesen Sie, was genau Spam Traps sind und wie Sie die Fallen umgehen können.


Verfasst von Hannah Krüger



Spam-Fallen: Was wichtig zu wissen ist

 

Was sind Spam Traps?

Spamfallen, auch Spam Traps genannt, sind alte unbenutzte E-Mail Adressen. ISPs (Internet Service Provider) wie Gmail, gmx und yahoo fallen diese inaktive und langfristig unbenutzte E-Mail Konten auf. Diese wandeln sie um und nutzen sie zu ihren eigenen Gunsten.

 

Mithilfe von Spam Traps erkennen E-Mail Clients und Anti-Spam-Organisationen wie Stammhaus oder Spamcop Personen, die willkürlich E-Mails versenden ohne jegliche Permission - sogenannte Spammer. Hinter Spam Traps stecken also keine realen Personen. Wird eine E-Mail an eine Spamfalle gesendet, sammelt der IPS Informationen über Herkunft und Inhalt der E-Mail.

 

 

Welche Probleme stellt das für mich da?

Falls Sie eine E-Mail an eine Spamfalle versenden, werden Sie zunächst eine Mail erhalten, in der angemerkt wird, dass die E-Mail Adresse inaktiv ist und nicht mehr verwendet wird. Dies ist ein Hard Bounce. Es ist nun extrem wichtig, dass Sie diese E-Mail Adresse aus Ihrem Verteiler entfernen. Löschen Sie diese E-Mail Adresse nicht und versenden weiterhin Mailings an die Adresse, gibt es negative Folgen: Die ISPs oder Anti-Spam Organisationen setzten Sie höchstwahrscheinlich auf die Blacklist. Somit ist es für Ihr E-Mail Marketing wichtig zu prüfen, ob Spam Traps in Ihrem Verteiler liegen.

 

 

Wie gelangen Spam-Fallen in meinen Verteiler?

Spam Traps schleichen sich häufig durch gekaufte oder gemietete Kontaktlisten von Drittanbietern in Ihre E-Mail Liste ein. Selten passiert es auch, dass Konkurrenten bzw. Saboteure die E-Mail Adressen von Spamfallen über Formulare in Ihren Verteiler eintragen.

 

 

Wie erkenne ich Spam Traps?

Es gibt zwei Möglichkeiten, Spam Traps zu identifizieren. Werfen Sie zunächst einen Blick in Ihre Empfängerliste. Entfernen Sie E-Mail-Adressen mit den folgenden Kennzeichen

 

  •  Empfängernamen wie „spam“ 
  •  Rollenkonten wie mail@, info@ und kontakt@.
  • Domainparts wie @„antispam.com“ oder @„spamcop.net 

Die zweite Variante, um Spam Traps zu identifizieren, ist das Beobachten von  inaktive Konten. Falls diese User über einen langen Zeitraum nie mit Ihren Mailings interagieren, kann dies u.a. ein Anzeichen von Spamfallen sein. Entfernen Sie diese Empfänger aus Ihrer E-Mail Liste.

 

Wie vermeide ich Spam-Fallen?

In eine Spamfallen zu tappen, kann unvorhersehbar passieren. Es gibt mehrere Möglichkeiten, wie Sie Spam Traps in Ihrem Verteiler vermeiden können. Um komplett sicher zu gehen, sollten Sie alle folgenden Tipps zukünftig verfolgen.

 

Inaktive User deaktivieren

Spam Traps öffnen weder Ihre Mailings, noch interagieren sie in einer Art und Weise mit dem E-Mail Content. Achten Sie nach dem Versenden einer E-Mail-Kampagne darauf, welche User viel Engagement zeigen bzw. welche Subscriber gar nicht mit Ihren Mailings interagieren. Diese User ziehen Ihre Klick- und Open-Raten stark nach unten. Das Löschen von inaktiven Empfängern hat somit mehrere Vorteile für Sie.

 

Zielgruppenverwaltung verbessern

Kaufen Sie nie Empfängerlisten von Drittanbietern. In diesen Listen verstecken sich häufig viele Spamfallen. Verwenden Sie während des Prozesses der Newsletter Anmeldung das Double Opt-In. Erfahren Sie hier, welche Vorteile Double Opt-In bietet.

 

Bounces beachten

Egal ob Hard Bounce oder Soft Bounce - seien Sie immer aufmerksam, wenn Sie nach dem Versenden einer Marketing-Kampagne eine Anmerkung erhalten, dass ein Postfach zu voll sei oder ein Konto inaktiv sei. Besonders hinter Hard Bounces können Spam Traps stecken.

 

 

Mit JUNE geht’s leichter

Nach dem Versenden jeder E-Mail Kampagne erstellen wir für Sie eine umfangreiche Analyse über Ihre definierten Tracking-Inhalte. Das Analysetool zeigt Ihnen nicht nur die Location und Devices Ihrer User sondern segmentiert Ihre Empfängerlisten nach Aktivitäten. So sehen Sie sofort, welche User kein Engagement zeigen und eventuell Spamfallen darstellen können. Mit einem Klick lassen sich diese E-Mail Adressen aus der Verteilerliste entfernen. Sie wollen mehr über das Tracking erfahren? Lernen Sie hier die wichtigsten E-Mail Metrics kennen.

 

 

 

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