NEWSLETTER

How To: Newsletter gestalten, die wirklich gelesen werden

Laut Studien erhalten wir jährlich rund 9400 E-Mails. Das sind ca. 25 E-Mails am Tag. Obwohl die Konkurrenz groß ist, ist das Versenden von E-Mail Kampagnen eine der effektivsten Marketing-Methoden. Wie schafft man es, dass man in der Welt der Newsletter hervorsticht? Wir zeigen Ihnen 8 Kriterien für den perfekten Newsletter.


Verfasst von Hannah Krüger



8 Tipps für den perfekten Newsletter 

Das Ziel von E-Mail Kampagnen ist es, Conversions zu betreiben. Ein User soll nicht einfach ein Interessent bleiben, sondern zum Käufer gewandelt werden. Bestenfalls entsteht aus ihm ein treuer Kunde. Mit E-Mail Marketing bleiben Sie im Kontakt mit Ihren Kunde, indem Sie über neue Produkte, Rabattaktionen und weitere spannende Themen informieren. Wie sieht genau sieht ein perfekter Newsletter aus?

 

 

1. Der erste Eindruck zählt

 

Was sehen Ihre Empfänger bevor Ihr Newsletter geöffnet wird? Den Namen des Absender, die Betreffzeile und den Preheader. Diese drei Komponenten entscheiden maßgeblich, ob Ihre Mail geöffnet oder ignoriert wird.

 

Absender

Der Name des Absenders muss unbedingt vertrauenswürdig wirken. Keinesfalls sollte der Name an eine Spam Mail oder an Phishing erinnern. Damit der Absender positiv ankommt, sollten einige Kriterien erfüllt sein:

 

  • Unternehmensnamen aufführen
  • Namen eines Teammitglied nennen, wie z.B. Max von JUNE
  • Sonderzeichen, Großbuchstaben oder vertikale Striche einsetzen
  • Nicht mehr 20 Zeichen einplanen, sonst wird der Absender bei einigen E-Mail Client abgeschnitten

 

Außerdem ist zu merken, dass man sofort erkennen sollte, von wem die Mail stammt. Wenn Sie sich für einen Absender-Namen entschieden haben, der besonders gut funktioniert, sollte dieser langfristig verwendet werden. Das ständige Wechseln des Absenders kann verwirrend und unseriös wirken. Doch nicht nur der Name des Absenders ist wichtig. Auch die E-Mail Adresse, mit der die Kampagne verschickt wird, sollte professionell sein. Vermeiden Sie kostenlose E-Mail Adressen von gmail oder Outlook. Legen Sie Wert auf einen Austausch mit Ihren Usern. Hier sind no-reply-Adressen ein No-Go. Ihr Business kann von den Antworten der User, in Form von konstruktiven Feedback, profitieren. Eine E-Mail Adresse mit eindeutigen Firmennamen ist empfehlenswert.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Innerhalb des Versenden-Prozesses können Sie den Absender sowie die E-Mail Adresse definieren.

 

  • gehen Sie ins Campaign Menü
  • klicken Sie auf „create new campaign“ sowie „create new email campaign“
  • unter Content können Sie nun Ihre Änderungen vornehmen

 

Betreffzeile

Die Betreffzeile bildet die erste Information über den Inhalt Ihres Newsletters ab. Sie ist somit extrem wichtig, ob Ihr Newsletter geöffnet und gelesen wird. Eine Formel für die perfekte Subject Line gibt es leider nicht. Daher sollten Sie auf Folgendes besonders achten:

 

  • einprägsame, aufregende, kurze Formulierungen
  • spannende Keywords verwenden
  • den Kunden direkt ansprechen
  • passende Emojis verwenden wie 🎉⭐️🤘💙
  • keitliche Eingrenzung wie „nur noch heute verfügbar“
  • Keine Füllwörter einsetzten
  • Länge: 30-60 Zeichen

 

Die Betreffzeile sollte im Ganzen vielversprechend und ehrlich sein. Wenn das angeteaserte Versprechen nicht gehalten wird, melden sich verärgere Empfänger ab. Besonders erfolgreich ist das persönliche Ansprechen des Empfängers. Wird in der Betreffzeile der Name des Users erwähnt, erzeugt dies individuelles Kauferlebnis.

 

Seinen Sie erfinderisch und testen Sie verschiedene Betreffzeilen aus. Always keep in mind: Das Interesse sollte geweckt werden und der Mehrwert Ihrer Mail sofort verstanden werden.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Schon vor dem Designen Ihres Newsletters kann die Subject Line definiert werden.

  • gehen Sie in den E-Mail Editor
  • klicken Sie auf das Settings Icon an der linken Sidebar
  • geben Sie unter „Document“ und „Subject Line“ Ihre Betreffzeile ein

 

Preheader

Der Preheader kann wie die zweite Betreffzeile gesehen werden und ist daher nicht zu unterschätzen. Achten Sie beim Verfassen des Preview-Textes auf die gleiche Kriterien wie bei der Betreffzeile (s.o.). Weiterhin können bis zu 110 Zeichen verwendet werden. Im Vergleich zur Subject Line soll hier die Aussage detailreicher formuliert werden.

 

Achtung: Achten Sie immer darauf, dass ein Preview Text vor dem Senden definiert wird. Vergessen Sie es, wird ein automatischer Preheader erstellt. In den meisten Fällen wird der Satz der Mail verwendet. Diese heißen dann oft  „Wenn Sie diesen Newsletter nicht mehr erhalten wollen, klicken Sie hier“ oder „Haben Sie Probleme bei der Darstellung? Klicken Sie hier für eine Online-Ansicht“.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Genauso wie die Betreffzeile, kann der Preheader problemlos im Editor verfasst werden

  • gehen Sie in den E-Mail Editor
  • klicken Sie auf das Settings Icon an der linken Sidebar
  • geben Sie unter „Document“ und „Preheader“ den gewünschten Previewtext ein

 

2. Versandzeitpunkt wählen

 

Der perfekte Zeitpunkt hängt von Ihrer Zielgruppe, Branche und Art der E-Mail ab. Versenden Sie E-Mails im B2B Bereich eignen sich die Wochentage in den Morgenstunden am besten. Im B2C Bereich kommen zusätzlich die Wochenenden hinzu. Werfen Sie einen Blick in Ihre Analysetools wie Google Analytics oder unser hauseigenes Dashboard. Diese zeigen an, wann Ihre Empfänger mit den Mailings interagieren bzw. online sind. Diese Uhrzeiten stellen erfolgreiche Versandzeitpunkte dar.

 

Weitere bevorzugte Zeitpunkte:

 

  • 7-8 Uhr: Ihre User liegen noch im  Bett oder sind auf dem Weg zur Bahn ist
  • 10 Uhr: mehrere Studien zeigen, dass dies die beste Zeit ist, um E-Mails zu versenden
  • 12-13 Uhr: die meisten haben hier Mittagspause und etwas Zeit, um das Postfach zu checken
  • 19-20 Uhr: zum Feierabend, auf dem Weg nach Hause oder vor dem Schlafen werden E-Mails gelesen

Falls Sie sich nicht sicher sind, was der perfekte Versandzeitpunkt ist, testen Sie einfach verschiedene Uhrzeiten aus und vergleichen anschließend die Engagement-Raten.

Achtung: Sie versenden Newsletter an internationale Subscriber? Hier kann es passieren, dass einige Ihrer User den Newsletter vormittags erhalten und andere wiederum mitternachts. Segmentieren Sie daher Ihre Empfänger nach Ländern oder Zeitzonen.

 

 

So geht’s mit JUNE

Innerhalb des Versenden-Prozesses können Sie die passende Uhrzeit sowie das perfekte Datum wählen.

  • gehen Sie ins Campaign Menü
  • klicken Sie auf „create new campaign“ sowie „create new email campaign“
  • unter „Send" können Sie nun in der Kalender Übersicht das passende Datum angeben

 

3. Spannende Inhalte

 

Bei der Wahl der Inhalte für Ihre E-Mail Kampagnen ist es empfehlenswert, die Perspektive des Kunden einzunehmen. Welche Interessen vertreten sie? Was wünschen sie sich? Welche Bedürfnisse haben sie? Denken Sie immer an die Zielgruppe!

 

Texte verfassen

Auch die Länge des gesamten Newsletters ist abhängig von Ihrer Zielgruppe. Unterteilen Sie lange Texte in Absätze und verleihen Sie mehrere Überschriften. Viele Ihrer Empfänger werden nicht den kompletten Newsletter lesen, sondern nur einzelne Abschnitte scannen. Somit sollten Ihre Überschriften catchy klingen. Auch Storytelling kann eine abwechslungsreiche Methode sein, um stets spannende Inhalte zu liefern.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Der Rich Text Editor sowie das Styles Menü bietet Ihnen grenzenlose Gestaltungsmöglichkeiten. Custom Fonts oder Google Fonts können kinderlicht verwendet werden. Mithilfe unserer spannenden Komponenten lassen sich abwechslungsreiche Newsletter bauen - ohne technische Vorkenntnisse.

 

Segmentieren

Ein großer Erfolgsfaktor ist das Segmentieren Ihrer Empfänger. Es gibt unterschiedliche Strategien zum Segmentieren. Beispielsweise eignet es sich bei einem Online Shop für Mode nach Geschlecht zu segmentieren. Weiterhin kann nach Interessen oder Content Präferenzen unterteilt werden, wie Blogposts, Salebeginn, Produkt-Updates, Service-Benachrichtigungen etc.

 

Mit dem Segmentieren versenden Sie gezieltere Inhalte, die wesentlich besser ankommen als nicht segmentierte Inhalte. Wichtige Informationen für das Segmentieren, wie Geschlecht oder Standort können bereits während des Opt-In Prozess gesammelt werden. Lesen Sie hier mehr über das Thema Segmentierung.

 

Persönlich ansprechen

Begrüßen Sie Ihre Kunden mit dem Namen in Ihren Mails, besonders in der ersten Willkommensmail eignet sich eine persönliche Ansprache besonders. Weiterhin können kundenspezifische Inhalte versendet werden.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Große Verteiler effektiv zu unterteilen sowie persönliche Kampagnen zu versenden, erfordert keine technischen Skills. Jedoch müssen ein paar Einstellungen im JUNE Editor gemacht werden. Hierfür empfehlen wir unsere interne Lesson zum Thema Segmentierung, die Sie Schritt für Schritt durch den Prozess begleitet. Sie wollen Ihre User persönlich begrüßen? Mit diesem Tutorial wissen Sie, wie’s geht!

 

4. Innovatives Design

 

Perfekte Inhalte und Aktionen zu liefern, reicht allein nicht aus, um zu überzeugen! Wie Sie Ihre Inhalte präsentieren, spielt eine entscheidende Rolle. Ein anschauliches Design lässt Engagement-Raten in die Höhe steigen.

 

Achten Sie auf den Style-Guide des Unternehmens. Das Design Ihrer E-Mail Kampagnen sollte zum Rest Ihrer Brand passen. Verwenden Sie Farben, Fonts und Bilder, die z.B. auch auf der Website vorhanden sind. Ein einheitliches Bild erzeugt Vertrauen

Ihre Newsletter werden auf unterschiedlichen Devices gelesen. Ihre Texte sollte in jedem Fall gut lesbar sein- auch bei spannenden Farbkombinationen.

 

Der CTA Button ist der Key für Ihren Newsletter. Er führt den Subscriber zu einem Produkt oder einer Landing Page. Heben Sie den Button durch Farbe und Style hervor, gleichzeitig sollte er stimmig mit dem Rest der Mail sein.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Mit dem Styles Menü lassen sich kundenspezifische Farben, sogenannte Base Colors, definieren. Später haben Sie mithilfe des Richtext Editors einen bequemen Zugriff auf diese.

 

  • gehen Sie ins Style Menü und klicken Sie auf „Base Colors“
  • wählen Sie hier eine gewünschte Farbe aus oder geben Sie einen Farbcode ein
  • vergessen Sie nicht Ihre Einstellungen zu speichern.
  • klicken Sie nun auf eine Text Komponente, sodass sich der Richtext Editor automatisch öffnet. Ihre Einstellungen vom Styles Menü finden Sie nun hier.

 

5. Klarer Aufbau 

 

Head

Nach dem „Above the Fold“-Prinzip ist der obere Teil eines Newsletters am wichtigsten, da er sofort gesehen wird, ohne scrollen zu müssen. Hier sollte die wichtigste Information der Mail, in Form einer großen Headline,  platziert sein. Über der Headline kann Ihr Logo oder Ihre Navigation, falls Sie einen Online Shop betreiben, stehen. Unabhängig welche Variante Sie wählen, sollte ein Wiedererkennungswert gegeben sein, damit Ihre User sofort wissen, welche Brand hinter der Mail steckt.

 

Body

Der Head Part sollte flüssig in den Body überleiten. Beispielsweise kann hier ein großes Image verwendet werden, das bereits im Head Bereich angeteasert wird. Images, Grafiken oder GIFs eigenen sich hervorragend, um Inhalte anschaulich und unkompliziert darzustellen. Achten Sie darauf, dass große Bilder und GIFs nicht zu viel Speicherplatz verbrauchen. Komprimieren Sie Ihre Dateien, um den Ladeprozess zu beschleunigen - denn niemand will warten! Der Call-To-Action Button sollte bestenfalls innerhalb der Grafik dargestellt werden. Die Handlungsaufforderung wie „Buy Now“ kann innerhalb der Mail mehrfach wiederholt werden. Die CTA sollte weiterhin präzise in drei bis vier Worten im Imperativ formuliert sein.

 

Footer

Im Abschlussteil Ihres Newsletters sollten einige Elemente unbedingt angegeben werden

  • Opt Out
  • Link zum Impressum
  • Link zur Browseransicht
  • Links zu Ihren Social Media Profilen

Die ersten drei Punkte sollten Sie immer mit aufführen. Die Möglichkeit zur Abmeldung sowie die Weiterleitung zum Impressum sind rechtlich verpflichtend. Falls ein E-Mail Client sämtlichen Content blockiert, bietet die Browseransicht eine gute Möglichkeit, alle Mail-Inhalte problemlos darzustellen.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Die große Auswahl an Komponenten bietet Ihren unendlich viele Gestaltungsmöglichkeiten. Buttons, Icons und Texte lassen sich bequem nach Ihren Wünschen stylen. Mit der leichten Drag & Drop Funktion werden keine technischen Skills erfordert.

 

6. Auf Responsive Design achten

 

Die Mehrheit Ihrer Subscriber wird sicherlich Ihre Mail per mobile view lesen. Daher sollten Sie aufpassen, dass Grid, Buttons oder Formulare nicht gebrochen werden. Weiterhin sollte der Text auf allen Devices stets lesbar sein. Achten Sie zudem darauf, dass die Bilder sowohl im mobile view als auch auf einem großen Desktop perfekt dargestellt werden. Der Aufbau des Newsletters sollte immer erkennbar sein.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Während des Gestaltens sind Sie ständig in der Lage, zwischen den unterschiedlichen Device-Ansichten zu wechseln. Weiterhin können Sie einzelne Komponente für eine bestimmte View verstecken. Im Ganzen achtet JUNE auf Ihr responsive Design. Daher müssen Sie, wenn überhaupt, nur kleine optionale Änderungen anpassen. Sie sparen Zeit und können Sich auf die Inhalte Ihrer Kampagnen fokussieren.

 

7. Testen, testen, testen

 

E-Mail Clients bereiten den meisten Designern und Programmierern Bauchschmerzen. Sie veröffentlichen unangekündigten Updates und blockieren jegliche Inhalte Ihrer Mail. Dabei hat jeder E-Mail Client wie Apple Mail, Yahoo, Gmail & Co. unterschiedliche Regeln. Versenden Sie daher Ihre Mails an Ihre Coworker. Bestenfalls prüfen Sie diese mit verschiedenen Devices und E-Mail Service Provider (ESPs).

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Während der Gestaltung können Sie den Newsletter im Preview-Modus sehen sowie Testmails mit wenigen Klicks versenden. Weiterhin sind unsere Komponenten so programmiert, dass sie bei allen E-Mail Clients perfekt dargestellt werden. Auch Outlook stellt JUNE Newsletter problemlos dar. Sie wollen mehr zum Thema erfahren? Lesen Sie hier über Gmail Hindernisse und hier über die Gestaltung von Outlook Mails.

8. Last but not least: Analysieren

 

Ihre Newsletter Gestaltung sollte nie ein festes Werk sein, sondern sich kontinuierlich optimieren. Tracken und analysieren Sie jede Kampagne z.B. mit Google Analytics. Arbeiten Sie heraus, welche Campaign die meisten Öffnungs- und Klickraten hat. Es ist empfehlenswert, nicht nur die Newsletter zu betrachten, mit denen besonders häufig interagiert wurde, sondern auch die Kampagnen zu analysieren, die nicht gut ankamen. Fragen Sie sich, woran es gelegen haben könnte.

 

 

 

So geht’s mit JUNE

Mit den Analysetool von JUNE können Sie gewünschte Trackings auswählen und somit Ihr individuelles Dashboard erstellen. Nach jeder versendeten Kampagne sehen Sie Engagement Raten, welche User besonders aktiv sind, wo sich Ihre User befinden und vieles mehr! Die Verknüpfung mit Google Analytics ist auch möglich.

  • gehen Sie in das Settings Menü an der linken Sidebar
  • wählen Sie oben „Tracking“ aus
  • klicken Sie auf „Google Analytics“
  • Hier können sie nun die vier essentiellen Parameter utm_campaign, utm_source, utm_medium und utm_content bestimmen.

 

Fazit

 

Es gibt unzählige Kriterien, die zu einem perfekten Newsletter führen können. Eine Formel für den erfolgreichen Newsletter gibt es nicht. Jedoch ist es besonders wichtig, die Perspektive der Zielgruppe stets im Blick zu haben. Es ist essentiell zu wissen, was von Ihrem Newsletter-Abonnement erwartet wird. Treten Sie in den Austausch mit Ihren Usern und gehen Sie Erfolgen sowie Misserfolgen auf den Grund.

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