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Wie kann ich die Abmelderate so gering wie möglich halten?

Besonders das E-Mail-Marketing fördert das Steigen Ihrer Conversion-Raten und den Traffic auf Ihrer Webseite wie keine andere Marketing-Methode. Daher ist es umso wichtiger, alle wichtigen Reports, wie auch die Abmelderate, im Überblick zu haben. Sie können ein Opt Out Ihrer Abonnenten nicht verhindern. Trotzdem sind Sie in der Lage, mit den folgenden Tipps die Abmelderate so gering wie möglich zu halten.


Verfasst von Hannah Krüger



6 Tipps wie Sie Ihre Abmelderate verringern können

Wie hoch ist eine durchschnittliche Abmelderate?

Die durchschnittliche Abmelderate liegt bei 0,52% laut einer Studie von SignUpTo. Allerdings variiert die Rate je nach Branche. Im E-Commerce-Bereich kann die Abmelderate bei nur 0,1% liegen, wenn tägliche Deals und Gutscheincodes versendet werden.

 

Warum melden sich User von meinem Newsletter ab?

  • Sie versenden zu viele E-Mails

  • Ihre E-Mails wirken wie Spam-Mails

  • Ihre Empfänger bewerten Ihre Inhalte als irrelevant
  • Ihr Content passt nicht zu den Präferenzen der Abonnenten

Mit den folgenden Strategien könnten Sie Ihre Abmelderate verringern

1. Präferenz-Seite aufbauen

Will sich ein Empfänger aus Ihren Newsletter-Verteiler abmelden, klickt er auf einen Unsubscribe-Link, der meist im Footer platziert ist. Von hieraus wird er zu einer Landing Page weitergeleitet. Diese sogenannte Präferenz-Seite soll dazu dienen, den User vor dem Opt Out verschiedene Optionen zu bieten. Folgende Optionen können angeboten werden:

 

  • bevorzugte Themenbereiche auswählen und ändern
  • Newsletter für einen begrenzten Zeitraum pausieren
  • vom täglichen zum wöchentlichen Rhythmus ändern
  • E-Mail-Adresse aktualisieren
  • sich komplett abmelden (Double Opt-Out)

Die Verwendung einer Präferenz-Seite erzielt eine win-win-Situation. Auf der einen Seite erhalten Sie wichtige Kundeninformationen, mit denen Sie zukünftige Kampagnen optimieren können. Auf der anderen Seite erhalten Ihre Empfänger gezieltere Inhalte, was Vertrauen aufbaut und Conversionraten steigen lässt. Auch wenn sich ein User trotzdem abmeldet, können Sie auf Ihre weiteren sozialen Kanäle verweisen, damit eine Beziehung unabhängig vom Newsletter-Verteiler erhalten bleiben kann.

 

2. Nach Feedback fragen

Um dennoch von Ihren Unsubscribers zu profitieren, können Sie während des Abmeldevorgangs nachfragen, warum man keine weiteren E-Mails erhalten möchte. Hierbei sollte eine einfache Frage gestellt werden, die per Multiple Choice schnell zu beantworten ist. Zukünftige Kampagnen können somit an die konstruktive Kritik angepasst werden. Geben Ihre User beispielsweise mehrmals an, dass sie zu viele E-Mails erhalten, sollten Sie das Versenden reduzieren und Inhalte begrenzen. Eine Kampagnenoptimierung verringert nicht nur zukünftige Abmeldungen, sondern verbessert auch die Kundenzufriedenheit.

 

3. E-Mail Listen nach Content segmentieren 

Bereits während des Anmeldeprozesses oder auch auf der Präferenz-Seite können Ihre User ihre bevorzugten Themenbereiche angeben, über die sie ausschließlich Newsletter von Ihnen erhalten möchten. Präferierte Themenbereiche sind Blogbeiträge, Rabattaktionen, Benachrichtigungen über Updates der Software etc. Ihre Abonnenten erhalten nur die E-Mails, die sie interessieren. Mit dieser Methode vermeiden Sie, dass Ihre Empfänger mit irrelevanten Informationen gestört werden. Des Weiteren sollten Sie darauf achten, Ihren Content unabhängig von den Themenbereichen spannend zu gestalten. Bieten Sie persönliche Gutscheine, Einladungen zu lokalen Events oder Rabattaktionen an Geburtstagen an, um die Beziehung zu erhalten.

 

4. Onboarding interessant gestalten 

Häufig passiert es, dass sich User unmittelbar nach dem Anmelden oder nach einiger Zeit wieder abmelden. Ihre Erwartungen an den Newsletter wurden nicht erfüllt. Hierbei ist es wichtig, dass das Onboarding, der sogenannte Anmeldeprozess, interessant und informativ aufgebaut ist. Hier soll klar vermittelt werden, was dem User nach der Anmeldung erwartet. Dies können das Erhalten von Gutscheincodes, Gewinnspielen, News über neue Produkte oder Updates und Blogposts etc. sein. Ihr Versprechen sollte unbedingt eingehalten werden. Erfüllen Sie nicht die Erwartungen Ihrer Empfänger, wirken Sie unseriös und widersprüchlich. Die Konsequenz: Ihre Abmelderate steigt. Nennen Sie somit nur die Vorteile, die Ihre User auch wirklich erhalten. Sie bauen Vertrauen auf, was sich positiv auf Ihre Abmelderate auswirkt.

 

5. Inaktive User wieder motivieren 

Einige Empfänger werden sich nie von Ihren Newsletter abmelden, obwohl sie nicht mit Ihren Content interagieren bzw. nie Ihre E-Mail öffnen. Solch ein Verhalten wirkt sich negativ aus, sobald Sie Ihre E-Mail-Kampagnen nach dem Versenden analysieren wollen. Öffnungs- und Klickraten bleiben auch nach ständigem Optimieren gering. Um dieses Problem zu lösen, können Sie entweder inaktive User selbstständig aus dem Backend löschen oder Sie benachrichtigen, dass sie bald aus dem Verteiler gelöscht werden. Platzieren Sie einen CTA-Button unter dieser Botschaft, der durch ein Klicken das Bestehenbleiben im Verteiler auslöst. Eine weitere Strategie, Ihre Abonnenten zur Interaktion zu engagieren, sind persönliche Angebote. Platzieren Sie auch unter diesen Aktionen einen großen Unsubscribe-Button, den Ihre User betätigen können, falls kein Interesse besteht.

 

6. Devices und E-Mail Clients prüfen

Der Großteil Ihrer E-Mails wird wahrscheinlich über die Mobilansicht geöffnet. Achten Sie daher darauf, dass Ihre Designs auf allen Devices (Desktop, Notebook, Tablet, Handy) fehlerfrei dargestellt werden. Verrutschte Texte, nicht-verlinkte Buttons, Images, die nicht angezeigt werden oder gebrochene Grids wirken unprofessionell. Ihre Werbebotschaft wird nicht klar und deutlich vermittelt, was Abmeldungen steigen lässt. Auch verschiedene E-Mail-Clients können diese Probleme verursachen. Mit JUNE können Sie ganz leicht die Darstellung aller E-Mail-Clients sowie aller Devices testen. Welche weiteren Faktoren für die Analyse Ihrer E-Mail-Kampagnen wichtig sind, lesen Sie hier

 

 

 

Nicht immer kann man das Verhalten der eigenen User deuten und beeinflussen. Ihre Empfänger ändern ständig ihre Präferenzen ohne wesentliche Gründe. Seien Sie sich bewusst, dass Ihre Performance nicht Schuld für ein Opt Out sein muss. Achten Sie nicht nur auf die Abmelderate, sondern auch auf alle weiteren E-Mail-Reports, um E-Mail-Kampagnen immer weiter zu optimieren.

 

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